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Backpacking in Nord-Thailand: Reise-Route und Erlebnisse

Von bisher unentdeckten Gipfel-Panoramen, über Dschungel Wanderung bei denen wir fast verloren gegangen sind, bis hin zu Entdeckungen von verlassenen Tempel-Anlagen. Der Norden Thailand hat tatsächlich einiges zu bieten und überraschte uns von ein aufs andere Mal.

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Bangkok

Aber zuerst sollte Thailand traumhaft beginnen, denn Anni hatte eine kleine Geburtstagsüberraschung für Timo geplant.

Wir sind um 6 Uhr morgens im „Land of Smiles“ gelandet und wurden direkt von einem privaten Airport Shuttle abgeholt. Das Ziel war die Überraschung, ein Gedanken-Trommenwirbel bitte… ein ganzes Apartment in einem Wolkenkratzer mit Infinity-Pool und Gym über den Dächern von Bangkok!

Golden roof of Loha Parsat in Bangkok
Einen Ausflug haben wir dann doch gemacht: Das Loha Parsat in Bangkok

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mitten in Bangkok

Gut erhohlt haben wir uns schließlich Bangkok angesehen und sind in das pulsierende Leben der Stadt eingetaucht. Da Bangkok aber wirklich riesig ist, haben wir uns ein paar der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Stadtmitte ausgesucht:

  • The Grand Palace (die ehemalige königliche Residenz)
  • Wat Phra Kaeo (buddhistischer Tempel neben dem Grand Palace)
  • Die weltberühmte Khaosan Road (Backpacking Hotspot und Party-Meile in Bangkok)
  • Giant Swing: Sao Ching Cha (die große rote Schaukel)
  • Wat Suthat Thepwararam (buddhistischer Tempel neben der Giant Swing)
  • Wat Saket (der goldene Berg mit super Aussicht über die Innenstadt von Bangkok)
  • Das Demokratiedenkmal von Bangkok (mit großer Wahrscheinlichkeit fährst du da automatisch dran vorbei wenn du die Innenstadt besuchst)
  • Stadtpark von Bangkok: Rommaninat Park (gut zum Sport machen)
  • Pak Khlong Flower Market

Sehenswürdigkeiten weiter ausserhalb in Bangkok

  • Big Buddha
  • China Town
  • den berühmten Chatuchak-Weekend Markt
  • Stadtpark: Wachirabenchatchat Park (angrenzend an den Chatuchak-Weekend Markt)

Auch zu empfehlen in Bangkok:

  • Wat Arun (Tempel)
  • Sanam Luan (Tempel)
  • Bootstour auf dem Chao Phraya Fluss
  • Goldener Buddha (Wat Traimit Withayaram Worawihan)
  • das Bangkok Kunst und Kulturzentrum

Unser Hostel-Tipp für Bangkok: Das Once Again Hostel, ein modernes Hostel mit gutem Frühstück mitten in Bangkok gelegen

Ayutthaya

Weiter ging es von der derzeitigen Hauptstadt in die ehemalige Hauptstadt von Thailand, Ayutthaya. Eine Stadt die mit historischen Ruinen aus der Khmer-Zeit viele kulturbegeisterte Touristen anzieht.

Wat Phra Si Sanphet in Phra Nakhon historical park of Ayutthaya
Der Wat Phra Si Sanphet im historischen Phra Nakhon Park von Ayutthaya

Wir buchten uns in einem netten Hostel ein Privatzimmer. Zum ersten Mal auf unserer Reise liehen wir uns einen Roller aus und düsten mit diesem zwei Tage lang durch die Altstadt, suchten Märkte auf und fuhren zu nahegelegenen Seen – viel mehr gibt es dort auch nicht.

Unser Hostel-Tipp für Ayutthaya: Das Il Treno Hostel, günstiges Hostel auch mit Privatzimmern, direkt am Bahnhof und leckerem Restaurant

Chiang Mai

Von Ayutthaya aus ging es mit dem Zug rund neun Stunden weiter nach Chiang Mai, was vor allem für seine jährlichen Lichterfeste Loy Krathong und Yi Peng bekannt ist.

Menschen mit riesigen Laternen auf einer Brücke beim Lichtfest Yi Peng in Chiang Mai
Laternen bei dem Loy Krathong und dem Yi Peng Festival in Chiang Mai

loy Krathong und Yi Peng

An den kommenden Tagen durften wir dann ein ganz besonderes Flair in Chiang Mai erleben. Denn Loy Krathong und Yi-Peng sind wohl die beiden bedeutendsten Feste in Thailand und werden demnach groß und über mehrere Tage hinweg zelebriert.

Die beiden Feste finden zur gleichen Zeit statt. In der ganzen Stadt wurden bunte Lampions aufgehängt und handgemachte kleine Schiffchen (die Krathongs) aus Bananenblättern und Blumen verkauft. Die Schiffchen wurden, bestückt mit Kerzen und Räucherstäbchen, in den Fluss gelegt. Gleichzeitig wurden tausende Lampions in in den Nachhimmel entlassen.

Travel couple in fron of a sky filled with sky lanterns at the Loy Krathong and Yi Peng festival in Chiang Mai
Wir vor einem „Laternen-Himmel“ in Chiang Mai während dem Loy Krathong und Yi Peng Festival

Ausflug zum Monthathan Wasserfall

Am nächsten Tag sind wir mit dem Roller ins angrenzende Gebirge zum Monthathan Wasserfall gefahren.

Das spannende war aber unsere kleine Dschungel-Wanderung auf dem Montha Than Waterfall Trailhead. Der kleine Pfad, der als Rundweg ausgeschrieben war, führte immer tiefer in den Dschungel.

Nach einer geschätzten halben Stunde ohne Schild oder einem Zeichen von Zivilisation beschlichen uns dann Zweifel, ob wir es vor Sonnenuntergang wieder zurück schaffen würden. Wir entschieden uns nicht umzukehren und nach weiteren 20 Minuten stellte sich diese Entscheidung als die Richtige heraus.

Pha Ngoeb waterfall near Chiang Mai
In der Nähe vom Pha Ngoeb Wasserfall bei Chiang Mai verloren wir uns im Dschungel

Der Montha Than Waterfall Trailhead ist tatsächlich ein Rundweg und man kommt unterhalb des Wasserfalls wieder an der Straße heraus.

Alles also halb so wild, das ein oder andere Info-Schild auf dem Weg hätte aber sicherlich auch nicht geschadet.

Unser Hotel-Tipp für Chiang Mai: Das Sclass the Posthel, super gutes Hostel, schön eingerichtet, modern und mit viel Aufenthaltsmöglichkeiten

Pai

Unsere nächste Destination führte uns tiefer ins Tenasserim-Gebirge. Eine dreistündige Fahrt und 700 Kurven später kamen wir schließlich im Tal von Pai mit seiner gleichnamigen Hippiestadt an.

Orangefarbener Himmel auf dem Yun Lai-Hügel bei Pai während eines Sonnenuntergangs
Der sogenannte „Yun Lai“-Hügel bei Pai während Sonnenuntergang

Noch am selben Nachmittag liehen wir uns einen Roller – für erschwingliche 2,50€ – und machten uns mit Cola und Bier auf den Weg zu Yun Lai Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang.

Travel couple on a view point of the Pai Canyon in Thailand
Aussichtspunkt vom „Grand Canyon of Pai“

Mit Vollgas und vollem Programm ging es zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Pai weiter…

Wir fuhren zu der Buddha Bamboo Bridge, die über Reisfelder hinweg zu Tempeln führt.
Dann ging es zu den „Grand Canyons of Pai“ mit malerischen ausgetrockneten Flussbetten und zu der historischen Brücke aus dem Zweiten Weltkrieg (der Pai Historical Bridge).
Der krönende Abschluss war der große weiße Buddha von Pai (Big Buddha Pai Meditation) zu Sonnenuntergang!

Buddha Bamboo Bridge in Pai in Thailand
Die Buddha Bamboo Bridge in der Nähe von Pai

Was will man mehr an einem Tag?

White Big Buddha Pai Meditation statue by Mongkhol
Der weiße Buddha von Pai, auch bekannt als „Wat Phra That Mae Yen“

Unser Hotel-Tipp für Pai: Das La Mom Hostelo, sehr süßes Hostel mit nettem Besitzer, sehr sauber

Chiang Rai

Am folgenden Tag hieß es erneut die 700 Kurven zu meistern. Vom Bus-Terminal in Chiang Mai planten wir ursprünglich einen Anschluss-Bus nach Chiang Rai zu nehmen. Leider haben wir uns im Vorhinein jedoch nicht gut genug informiert und alle Busse für diesen Tag waren ausgebucht.

Am Ende mussten wir ein Gemeinschafts-Taxi nehmen, was sich aber sogar als die bessere Variante herausstellte. Die Taxis haben nämlich keine Klimaanlage.

White Temple of Chiang Rai aka Wat Rong Khun temple
Chiang Rai: Der White Temple

Scooter Trip in Chiang Rai

In Chiang mai haben wir uns erneut einen Roller gemietet und sind wieder Richtung Berge gedüst. Auf dem Weg haben wir einen verlassenen Mini-Berg bzw. großen Felsen entdeckt, der früher ein spiritueller Ort gewesen sein muss. Wir glauben es war der Wat Phrathat Tham Doi Kong Khao.

Der Aufstieg stellte sich allerdings als ungemein schwierig heraus, da der Pfad schon fast gänzlich von der Flora eingenommen und stellenweise extrem steil war. Hinzu kamen die vielen Mücken (wir hatten natürlich kein Spray mitgenommen) und die extreme Hitze. Schweißgebadet kamen wir oben an: Der Blick war atemberaubend! Wir hatten eine wunderschöne 360°-Aussicht. Zugegeben: Wir fühlten uns ein bisschen wie in einem Indiana-Jones Film 😉

Danach fuhren wir weiter Richtung Berge und entdeckten den Huay Keaw Waterfall mit einer coolen Treckking-Route durch einen Bambuswald, welche auf einen Hügel mit einer Teeplantage führte.

Backpacker at the Golden Triangle in Thailand
Timo mit dem Fluss im Hintergrund, der die drei Länder voneinander trennt bzw. vereint.

Das Golden Triangle

Am folgenden Tag wagten wir uns an einen etwas weiteren Road-Trip – zum Golden Triangle. An diesem Ort treffen die Länder Thailand, Myanmar und Laos zusammen. Im Großen und Ganzen lässt sich aber sagen, dass der Weg dorthin schöner war, als das Ziel selbst.

Golden Triangle stone gate in Thailand
Das Tor des Golden Triangle von Thailand, Myanmar und Laos

Am letzten Morgen mussten wir natürlich noch den obligatorischen Abstecher zum White Temple von Chiang Rai machen 😉

White Temple of Chiang Rai aka Wat Rong Khun temple
Der White Temple von Chiang Rai bei Sonnenaufgang

Unser Hotel-Tipp für Chiang Rai: Das Mercy Hostel, günstiges Hostel mitten in Chiang Rai mit Pool, Billard, TV-Room und Gym

Sukhothai

Auf unserem Rückweg nach Bangkok haben wir noch einen Stop in Sukhothai eingelegt. Mit dem Bus kamen wir erst spät am Abend am Busterminal an. Zum Glück aber haben wir uns eine Unterkunft direkt an der Bus-Haltestelle gebucht. Das Rueangsrisiri Guesthouse 2 ähnelte der Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf.

Sukhothai historical park
Der Histrorical Park von Sukhothai

Der Historical park von Sukhothai

Am nächsten Morgen ging es zum „Historical Parc of Sukhothai“, einer Anlage mit Überresten der ursprünglichen Stadt Sukhothai. Wir entschieden uns gegen die Bimmel-Bahn-Version und liefen entspannt zu Fuß los, um all die Ruinen der riesigen Tempel und Burgmauern zu erkunden.

Unser Hotel-Tipp für Sukhothai: Das Rueangsrisiri Guesthouse 2

Extra: Plastik in Thailand

Egal wo wir waren, ob auf dem Weg zu einem Wasserfall oder in die Berge, am Strand oder in einem kleinen Kaff in der Landesmitte, eines stach uns überall ins Auge: Plastikmüll!

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass unsere Erde langsam an dem immensen Plastikverbrauch der Bevölkerung erstickt, aber an einem unberührten weißen Sandstrand oder im Dschungel brennt sich der Müll tief ins Bewusstsein.

Seit Beginn unserer Reise, bemühen wir uns so wenig Plastik wie möglich zu verbrauchen und von Woche zu Woche werden wir besser darin.

Wenn wir eine Kokosnuss kaufen, verzichten wir auf den Strohhalm, wenn wir Obst kaufen, dann mit Rucksack und nicht mit Plastiktüte, zum Frühstück gibt es keinen Joghurt und keine Butter aus kleinen Plastikverpackungen und unser To-Go-Essen lassen wir uns stets in unsere Tupperboxen füllen.

Mit am wichtigsten ist für uns der Wasserfilter, mit dem wir täglich Leitungswasser filtern und in unsere Flaschen abfüllen. So müssen wir nicht Tag täglich ca. sechs Plastikflaschen verbrauchen.

Man sieht, auch als Tourist ist es möglich (und unbedingt notwendig!) auf den Müll-/ Plastikverbrauch zu achten, denn oft sind es gerade die Urlaubsländer, die kein vernünftiges Müllentsorgungssystem haben. Meistens wird der Abfall entweder verbrannt oder landet direkt hinter der nächsten Böschung und endet früher oder später im Meer.

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